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Catalogues >> Langues et Cultures
Responsable :

Arwid PETERAT
  


Niveau : UnderGraduate

Langue du cours : Allemand

Période : Printemps

Nombre d'heures : 30

Crédits ECTS : 3
LAN482cALL ALL Berlin, Wien, Paris


BERLIN - PARIS – WIEN: UNBEHAGEN IN DER KULTUR
Beziehungen und Kontraste in Kunst, Architektur, Kino, Philosophie, Theater und Literatur zwischen 1900 und 1936.

INHALT:

Der Beginn des 20. Jahrhunderts zeichnet sich durch reiche, teilweise apokalyptische Beziehungen zwischen Künstlern dieser Metropolen und ihren Werken aus. Eine Welt, in der Kunst der Schlüssel zum Verständnis der "Moderne" wird. Nietzsche postulierte Gott sei tot und Proust war auf der Suche nach der verlorenen Zeit. Hermann Broch bemerkte: „Die Kunst ist ein liebliches Purée geworden, und wenn sie Kultur sagen, meinen sie Purée löffeln“. Das 20. Jahrhundert schaffte neue Ausdrucksformen der Moderne. Diese Werke sind grundlegend für das Verständnis der modernen Weltanschauung.

Themenschwerpunkte (weitere Vorschläge, ausführliche Bibliographie und Referatsthemen werden in der ersten Sitzung präsentiert):

- Unbehagen in der Kultur (S. Freud)
- Einblicke in das künstlerische Schaffen in den drei Metropolen
- Vom Fauvismus zum Expressionismus (die Brücke, der blaue Reiter usw…)
- Dada in Europa
- Einfluss des Expressionismus auf den Film
- „Kunst kann nicht modern sein“. Einführung in Egon Schieles Werk
- Konstruktivismus und Bauhaus. Design und Architektur
- Literatur: Mann, Döblin, Céline, Canetti, Broch und Musil
- Philosophie: Nietzsche, Heidegger und Wiener Positivismus
- Austellung der Nazis: Entartete Kunst
- Relevanz und Einflüsse dieser Epoche für heute
- u.a…

ZIELE:

Die Behandlung dieses Themas soll weitreichende Überschneidungen, Einflüsse, aber auch gegensätzliche Auffassungen thematisieren, die zum Verständnis europäischer Ästhetik, Gesellschaft und Geschichte unabkömmlich sind.

Das gewählte Material (DVDs, Text und Filmauszüge usw…), sowohl als die Referate der Studenten sollen den Ausgangspunkt für Diskussionen im Unterricht bilden. Sprachlich soll vor allem Wortschatzarbeit, Hörverständnis, mündlicher und schriftlicher Ausdruck und ganz speziell Gruppendiskussionen im Vordergrund stehen.

BEWERTUNG:

Von den Studenten wird eine aktive Teilnahme erwartet. Dazu gehört auch die Bereitschaft Kurzreferate zu übernehmen und mindestens zwei Aufsätze zu schreiben.

Dernière mise à jour : lundi 10 janvier 2011

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