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Niveau : Graduate Langue du cours : Allemand Période : Automne & Printemps Nombre d'heures : 30 Crédits ECTS : 3 |
Alltagskultur in den deutschsprachigen Ländern – Kurs gehalten von Christine Pototschnig In diesem Module geht es um Alltagskultur und Alltagsmythen in den deutschsprachigen Ländern, um Produkte, die dort kreiert, konsumiert und gebraucht werden und wurden, um Rituale und Gewohnheiten, um Wohnformen, um das Verhältnis zur Natur, um zukunftsweisende Projekte…….Kurz, es geht um Aspekte der Alltagskultur, die das kollektive Bewusstsein prägten und prägen, Mentalitäten spiegeln, aber auch einer Wandelbarkeit unterliegen. THEMEN : -Das Münchner Oktoberfest – authentisches Brauchtum auf dem Weg zur internationalen Kommerzialisierung -Moderne und zukunftsweisende Wohnprojekte in Wien : Die demokratische Gestaltung von Wohnraum aufgezeigt an folgenden Beispielen : a)das Hundertwasserhaus in Wien – Hundertwassers Ideen zur Diskussion b)die Sargfabrik – individulisiertes und gleichzeitig kollektives Wohnen c)die Bike-City – ein Wohnhaus für Radfahrer -Neue Arbeitswelten – die Büroentwürfe des Schweizers Stefan Carmenzind -Der Schweizer Architekt Zumthor, Architekturnobelpreisträger : Die Therme Vals in der Schweiz -Beispiele deutschen und österreichischen Designs : -Biedermeierstil : der Beginn des modernen Möbeldesigns der Thonet-Sessel : das erste industriell hersgestellte Möbelstück -Die Firma Porsche und Porschedesign – legendenumwobenes Familienunternehmen -die Erfolgsgeschichte von Adidas -Ess- und Trinkgewohnheiten der Deutschen und Österreicher : der mythische Status von Haribo , die Berliner Currywurst, Industrieschwein und Bioboom, der Erfolg von Bionade, die Gulaschkanone, das Brot Bierstatus und Weinkultur – Weinbauregionen in Deutschland und Österreich, der Heurige, Wie spricht man über Wein ? Zu welchen Gelegenheiten trinkt man ihn ? die « Kneipe » und « das Beisl » - typische Formen von Gastlichkeit Flucht aus dem Alltag : -Das Wiener Kaffeehaus – identitätsstiftender Bestandteil der Wiener Stadtkultur ; Inseln des Ruhe und Geselligkit in einer sich beschleunigenden Zeit -Karnevalsriten in Deutschland : Weiberfastnacht und Walburgisnacht Dieses Modul soll die Studenten dazu befähigen, Phänomene der Fremdkultur zu begreifen, sich Vokabular und Sprechweisen anzueignen, die ihn befähigen, sich über die behandelten Themen in der Fremdsprache auszudrücken. Um diese Fähigkeit zu erreichen, wird von den Studenten folgendes erwartet : Sich mit authentischen Hör-Lese-und Videomaterialien auseinanderzusetzen, Referate zu halten, sich aktiv an Diskussionen und Rollenspielen während des Unterrichts zu beteiligen, schriftliche und gesprochene Hausarbeiten zur Beurteilung zu übergeben. Die Rolle des Moderators einer Radiosendung 1. Die Sendung inhaltlich kurz vorstellen – eine Problemstellung formulieren 2. sich die Reihenfolge der Beiträge überlegen : - welche Information soll die Sendung einleiten und welche soll sie abschliessen - welche Information hilft den Zuhöreren die darauffolgende zu verstehen - wie bringe ich den Zuhörer zu Einsichten 3. Verständigungsbrücken schaffen : -den letzten Beitrag kurz zusammenfassen und den neuen in pointierten Formulierungen kurz ankündigen -eventuell rhetorische Fragen formulieren -Widersprüche sollen sichtbar gemacht werden 4. Wie soll der Abschluss gestaltet werden – Verschiedene Möglichkeiten : -Die Sendung hört einfach auf mit dem letzten Beitrag -Man formuliert ein Schlusswort – die Zuhörer sollen zum Nachdenken gebracht werden -Man erwähnt die Gestalter der Sendung Das Referat – Wie ist es zu gestalten ? Dauer : 10 bis 15 Minuten 1.Dokumente : Nehmen Sie als Basis auf jeden Fall deutschsprachige, authentische Dokumente – jede wie immer geartete Übersetzung führt dazu, dass Ihr Deutsch « französisches Deutsch » wird. Sie können nur die passenden Wörter und Ausdrücke finden, wenn Sie sich mit dem öffentlichen Diskurs über ein Thema auseinandersetzen. 2.Illustieren Sie Ihre Referat mit anschaulichem Material : Bilder, Statistiken, Schemen etc. Ihre Studienkollegen müssen verstehen, was Sie sagen. Sprechen Sie deshalb laut, nicht zu schnell und konzentrieren Sie sich auf das Wichtigste. Sprechen sie in kurzen, verständlichen Sätzen. Sagen Sie Ihren Studienkollegen, was sie aufschreiben sollen. 3. Sprechen Sie möglichst frei – mit einem Stichwortzettel in der Hand. Erklären sie wichtige Begriffe und schreiben Sie sie an die Tafel ! Schauen Sie beim Sprechen ins Publikum ! Wenn sie Verständnisschwierigkeiten vermuten, unterbrechen sie Ihren Vortrag und und fragen Sie nach ob alle alles verstanden haben. 4. Überlegen Sie sich, was Sie Ihren Studienkollegen mitteilen wollen, nachdem Sie das Dokument gelesen haben. Was haben Sie bei der Durchsicht der Dokumente interessant oder neu oder überrraschend gefunden ? Stellen Sie einen Vergleich mit Frankreich her – sind hier ähnliche Phänomene zu beobacheten ? 5. Sie werden beim Gestalten des Referats auf Wörter und Begriffe stossen, die Sie nicht kennen. Schreiben Sie sie auf und verfertigen Sie eine Vokabelliste mit der französischen Übersetzung dazu . Diese Liste soll photokopiert werden und den Studenten am Anfang des Referats übergeben werden. 6. Hinterfragen Sie das Thema mit kritischem Blick : Überlegen Sie sich eine Problemstellung, die Anlass zu einer Diskussion sein kann. Sind Sie offen für künftige Wohnformen ? Wollen Sie Wohnraum ertragen oder lieber mitgestalten ? Stelle einem deiner Studienkollegen folgende Fragen : 1. Angenommen, du musst in einer Stadt wohnen. Was wäre für dich die ideale Wohnform : - in einer Altbauwohnung im Zentrum zu wohnen -eine Wohnung in einem Hochhaus zu bewohnen -in einer Wohnanlage wohnen, die du mitgestaltet hast 2. Wärest du bereit, auf ein Auto zu verzichten, wenn die Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel gegeben ist und genügend Radabstellplätze vorhanden sind ? ja nein 3. Was haltest du von der Idee, dass mehrere Generationen gemeinschaftlich in einem Haus zusammen leben ? 4. Würdest du befürworten, dass Bewohner verschiedener Herkunft mit verschiedenen Muttersprachen zusammen wohnen ? ja nein 5. Findest du, dass es gut ist, wenn in einer Wohnanlage Menschen in verschiedenen Lebenssituationen zusammen wohnen : Studenden, alleinerziehende Frauen oder Männer, alleinstehende alte Menschen, Familien, Homosexuellenpaare, Menschen unterschiedlicher kultureller und sprachlicher Herkunft…. Ja nein 6. Soll es in deinem Wohnhaus Gemeinschaftsräume geben, wo sich die Bewohner treffen können, um gemeinsam ihre Freizeit zu verbringen ? ja nein 7. Wenn ja, welche Einrichtungen wären dir angenehm : -ein Fitnessraum -eine Sauna -eine Schwimmhalle -eine Gemeinschaftsküche -begrünte Terrassen, die von allen benützt werden können -ein Gemüsegarten -die Möglichkeit, deinen Arbeitsplatz im Wohnhaus zu haben -Kinderspielräume und Kinderspielplätze -ein Kindergarten -ein Restaurant andere : zum Beispiel 8. Welche ökologischen Ansprüche stellst du an dein Wohnhaus : Kreuze an Es muss ein Passivhaus sein Es darf keine CO2 Emissionen produzieren – 9. Könntest du auf ein eigenes Auto verzichten , und mit anderen Bewohnern des Hauses ein Auto teilen ? (Car-Sharing) Thesen des Malers Friedensreich Hundertwasser zu einem menschenwürdigen Wohnen Lesen Sie die Thesen und bewerten Sie seine Ansichten mit Plus oder Minus 1. Der Mensch muss in Frieden mit der Natur leben, sonst ist ein menschenwürdigens Dasein unmöglich. 2.Kinder müssen alle öffentlichen Wände zum Bekritzeln, Bemalen und Beritzen zur Verfügung haben.Diese Wände können mit 1 cm Gips versehen und einmal jährlich erneuert werden. Diese Gratis-Wandbilder kommen allen zugute, da die kalte, herzlose Anonymität durchbrochen wird. Das Haus ist dann kein anonymer, feindlicher Klotz mehr. 3. Ich werde an der Aussenfassade Keramik oder Mosaiklinien anbringen, damit die geometrischen, rechteckigen Fenster und Kanten etwas von ihrem aggressiven Terror verlieren. 4. Die Aussen-und Innenwände dürfen nicht glatt und flach mit der Latte abgezogen sein, sondern müssen mit der Hand belebt sein. 5. Die Stockwerke sollen sich nach oben verjüngen ; unten grössere Geschosshöhe, grössere Fenster, oben kleinere Geschosshöhe und kleinere Fenster, damit eine demokratische Verteilung von Licht und Luft gewährleistet wird. Alle Bewohner müssen das gleiche Recht auf Licht und Luft haben. 6. Ein menschenwürdiges Haus müsste so sein wie ein altes Bauernhaus. Alle Fenster verschieden gross, nicht in einer Fluchtlinie liegend, an verschiedenen, harmonischen Stellen angebracht. Die Balkone sollen verschiedener Art und an verschiedenen Stellen angebracht werden. 7. Jedes Haus soll eine Baumpflicht haben – die Bewohner müssen die Wände und Fenster bepflanzen. Pflanzen wie wilder Wein oder Bäume jeder Art müssen von Anfang an im Bauplan sein. 8. Der Pflanzenbewuchs soll natürlich sein, ohne gärtnerisches Zutun von Menschen. Das Gras darf nicht geschnitten, das Laub, das auf die Grünfläche fällt, nicht entfernt werden. 9. Die Stufen müssen verschieden hoch, verschieden breit und und in verschiedenen Materialen gestaltet sein. 10. Die Gerade ist nicht natürlich. Deshalb sind die Böden uneben und die Wände wellig. Harte Ecken und Kanten werden vermieden. Der Schweizer Architekt Peter Zumthor – der grosse Individualist Er bezeihnet sich selbst als Autorenarchitekt (und nicht als Stararchitekt) Was sind typische Merkmale der Architektur von Peter Zumthor : Der Architekt reagiert auf den Ort, wo er baut. Er beobachtet, schaut und erfühlt zunächst den Ort, wo er seine Architektur hinbringt. In seinen Gebäuden ist die Umgebung und die Geschichte in irgendeiner Form immer miteinbezogen. Deshalb sieht keines seiner Bauten einem anderen ähnlich. Zumthor sieht sich als Komponist und Dirigent, der seine Baukunst mit Hilfe eines grossen Orchesters von Mitarbeitern verwirklicht. Er versucht, Gelassenheit und Heiterkeit in den Bau einzubringen. Die Materialbeschaffenheit, das heisst das Wissen um das, was einem Material eigen ist und wie es auf Einflüsse reagiert, ist sehr wichtig für ihn. Er braucht sehr lange, bis er das dem Ort und dem Bauobjekt angepasste Baumaterial findet. Er zieht das Bauchgefühl der nüchternen Analyse vor. Er wird als minimalistischer Purist bezeichnet. Er strebt nach absoluter Einfachheit. Seine Architektur strahlt archaische Sinnlichkeit aus. Zumthor baut seine Gebäude immer in enger Zusammenarbeit und permanenter Kommunikation mit dem Bauherren und mit den künftigen Benutzern des Gebäudes. Das Einfangen und Integrieren des Tageslichts in das Gebäude ist ihm sehr wichtig. Seine Bauwerke sollen mit Hilfe des Tageslichts neue Lichtverhältnisse schaffen. Er wird auch als Magier des Lichts bezeichnet. Zumthor findet, das jedes Bauprojekt langsam und mit sehr viel Bedacht entstehen soll. Seine Bauwerke sollen Leben in sich tragen. Das von ihm gebaute Kunsthaus Bregenz reagiert auf Sonnenstand, Wolkenflug, Wind und Schatten, das Grün der Bäume und das Blau des Bodensees. Er wollte ein « atmendes Haus » bauen Zumthors Maxime ist : « Zu alleroberst ist die Güte ». Er schätzt die Arbeit der Handwerker. Ein Konferenzraum Sehen Sie sich das Bild an und erklären Sie, wie der Raum eingerichtet ist: Die Grösse Die Möbel (Sessel , Tisch……. die Anordnung der Möbel : wo steht der Tisch, wo stehen die Sessel, wo sitzen die Leute (um den Tisch herumsitzen…….was steht oder liegt auf dem Tisch ? die Wände : was hängt an den Wänden, was steht an den Wänden (ein Flipchart, ein Brett mit halbleeren Mineralwasserflaschen, Regale….. die Decke : wie ist sie gestaltet ? das Fenster – wo ist es ? Was sieht man, wenn man aus dem Fenster schaut ? der Boden : Linoleumboden, grau Wie fühlen sich die Konferenzteilnehmer ? Sind sie kreativ ? Wenn ja, warum ? Wenn nein, warum nicht ? Werden bestimmte Verhaltensweisen provoziert in diesem Raum ? Wenn ja, welche ? Ein Konferenzraum Sehen Sie sich das Bild an und erklären Sie, wie der Raum eingerichtet ist: Die Grösse Die Möbel (Farbe der Sessel , Hocker, Beistelltische – Grösse, Farbe……. die Anordnung der Möbel : Beistelltische verschiedener Art– wo stehen die Sessel, wo sitzen die Leute, lose anordnung der Sessel und Beistelltische die Wände : was befindet sich an den Wänden ? eine Fototapete – welches Gefül vermittelt sie ? die Decke : Wie ist sie gestaltet ? das Fenster – Wo ist es ? Was sieht man, wenn man aus dem Fenster schaut ? der Boden : Kunstrasen, Wie fühlen sich die Konferenzteilnehmer in dem Raum ? Sind Sie kreativ ? Wenn ja, warum ? Wenn nein, warum nicht ? Werden bestimmte Verhaltensweisen provoziert in dem Raum ? Wenn ja, welche ? Der ideale Arbeitsplatz - für 25 Mitarbeiter Wie stellen Sie ihn sich vor ? Lassen Sie Ihrer Phantasie freien Lauf ! Geld spielt keine Rolle ! Zeichnen Sie ein Modell und erklären Sie es Ihren Studienkollegen ! Soll das ein offener Büroraum sein ? Soll jeder Mitarbeiter ein eigenes Büro haben ? Wo stehen die Computer ? Zentral oder verteilt in verschiedenen Räumen ? Welche Farben habe die Räume ? Gibt es eine zentrale Bibliothek ? Die Kantine ? WO ? Wie ? Welches Essen ? Um welche Uhrzeit ? Soll es Liegen geben, wo man sich hinlegen kann, wenn man müde ist ? Wo sollen sie sich befinden ? Wie und wo sollen die Konferenzräume sein ? Soll es Pflanzen geben ? Wenn ja, wo und welche Pflanzen ? Wie soll die Beleuchtung sein ? 1.Die Therme Vals Standort : Vals in Graubünden in der Schweiz Zweck : Badeanstalt Architekt : Peter Zumthor Eröffnung : 1996 Finanzierung : privat Seit 1998 : denkmalgeschützt Entwurf von Peter Zumthor : ein Gebäude , das mit der Geologie und Topographie der Umgebung in Verbindung steht Vorbild : türkisches Bad in Budapest, römisches Bad und Formen, die sich in der Alpenregion befinden Konstruktion : besteht aus verschiedenen Blöcken, die eine horizontale Dachplatte tragen Sie sind durch Fugen voneinander getrennt und ermöglichen so ein Einfall von Licht in die Therme. Die Lichtfugen sind mit Glas abgedeckt und werden im Winter beheizt. Bäder : ein grosses Aussenbad öffnet sich zum Tal, das Zentralbad hat 16 Fenster aus blauem Glas in der Decke Jedes Bad hat ein andere Lichtverhältnisse . Es gibt ein Klangbad, das eine spezielle Resonanz hat, ein Feuerbad, in dem die Wände rot gefärbt sind, ein Blütenbad mit gelben Blumenblüten Dachplatten : mit Gras bepflanzt Baumaterial : Gneis ; Gneis wird für die Dächer in der Umgebung benutzt 2.Bike-City Standort : Wien, am Gelände des ehemaligen Nordbahnhofes Lage : Nähe zur U-Bahn, Nähe zur Donau Eröffung : 2008 Finanzierung : Mittel der Wohnbauförderung der Stadt Wien Wohnhausanlage mit 99 verschieden gestalteten Mietwohnungen Baukörper : L-förmig Baumaterial : Beton und Holz Die ganze Wohnanlage ist eine autofreie Zone Bewohner : Familien, Fahrradbesitzer -Hauseigener Car-Sharing Betrieb 300 gesicherte Abstellplätze für Fahrräder, keine Parkplätze Energieerzeugung : Grossteil des Warmwassers durch Sonnenkollektoren erzeugt Natur : Grosszügige Grünanlagen, ein Schilfteich, Gemüsebeete auf den Dächern Gemeinschaftsräume : grosse Fahrradwerkstatt, Sauna, Jugend-und Kinderspielräume, Sauna, Waschsalon Kneippanlage, Gemeinschaftsgärten 3.Miss Sargfabrik -Standort : Wien, am Gelände der ehemaligen Sargfabrik -Bauträger : Verein für integrative Lebensgestaltung -Gesetzlicher Status : Wohnheim -Finanzierung : Mittel der Wohnbauförderung der Stadt Wien -Farbe des Baukörpers : Orange -Baumaterial : Beton und Glas -Fassade : geknickte Fensterbänder -Wohnhausanlage mit 39 Wohnungen mit unterschiedlichen Raumhöhen, die Wände zwischen den Wohnungen sind geknickt, , keine Wohnung gleicht der anderen, -2 Varianten von Wohnungen : die extrovertierten, die sich zur Strassenfront öffnen die « introvertierten » mit mehr Platz im Wohnungszentrum -die Bewohner konnten den Grundriss mitgestalten -bei jeder Wohnung steht die Dreidimensionalität im Vordergrund – es gibt Galerien und schräge Decken, Brüstungen und Balkone -Raum und Kommunikation sind ein wichtiger Aspekt : Laubengänge bieten Platz für Gespräche im halböffentlichen Raum -Wohneinheiten für Studenten und Alleinerzieher, ausländischische Flüchtlinge u sind eingeplant -Gemeinschaftseinrichtungen bilden den Mittelpunkt des Hauses : Bibliotheks- Lese- und Medienraum, daneben ein Computerraum für Telearbeitsplätze, Gemeinschaftsküche Sie sind in der Jury und sollen einem der Entwürfe einen Preis geben. Vergeben Sie jeweils 10 Punkte für folgende Kriterien : Therme Vals Bike-City Miss Sargfabrik 1.Originalität : 2.Benutzerfreundlichkeit : 3. Ästhetik : 4. Nachhaltigkeit : 5. Innovation : Begründen Sie in der Diskussion Ihre Punktezahl ! Möbeldesign – was ist das ? Arbeitsaufgabe : 1.Schauen Sie sich die Videosequenz (Karambolage) an und notieren Sie ein Maximum an Gegenständen, die Sie auf den drei Couchtischen, in und auf dem Wandverbau und sehen (Schweiz, Deutschland, Österreich) 2. Beurteilen Sie den Geschmack des Durschschnittsdeutschen, Durchschnittsösterreichers und des Durchschnittsschweizers ! Wie finden Sie ihre jeweiligen Wohnzimmereinrichtungen ? Welches der drei Wohnzimmer könnten Sie am ehesten in Ihrer Wohnung akzeptieren ? Was gefällt Ihnen -sehr / ein bisschen /gar nicht ? Welches Möbelstück finden sie am hässlichsten ? am schönsten ? 3. Entspricht eine der drei Wohnzimmereinrichtungen Ihrer Vorstellung von Design ? Wenn ja, welche ? Wenn nein, warum nicht ? Finden sie die vorgestellten Wohnzimmer behaglich und gemütlich ? Begründen Sie Ihre Meinung ! Vokabular: Die Farben : blass/ kräftig, lebhaft Die Form der Möbel : grob, unförmig, pompös, wuchtig, verschnörkelt, überladen / schlicht, mit klaren Linien, mit geschwungenen Formen, mit abgerundeten Ecken, mit lackierten Oberflächen … Vokabular : Gegenstände im Wohnzimmer Die Couch, das Sofa (-s) Das Polstermöbel (-) Die Sitzgruppe (-n) Die Polstergarnitur (-en) Die Sitzlandschaft Das Schlafsofa (-s) Der Couchtisch (-e) Der Beistelltisch (-e) Material : Aus Glas, aus Metall, aus Massivholz, aus Bugholz, aus Messing, Die Stehlampe (-n) Die Leuchte (-n) der Vorhang (-ë) das Kissen (-) der Aschenbecher (-) die Stereoanlage (-n) der DVD-Player die Wolldecke (-n) der Pokal (-e) der Wandverbau (-e) der Wandschrank(-¨e) die Anrichte (-n) das Buffet (-s) das Bücherregal (-e) der Kerzenleuchter (-) die Blumenvase (-n) die Fernbedienung (-en) der rustikale Wandschrank Nippes Die Vitrine Farben : In Pastelltönen gehalten In Terracotta Das Wort « gestalten » = eine Form geben = organiser, arranger, amenager Das Leben interessant gestalten : organiser sa vie d’une façon intéressante Einen Vortrag, den Unterricht gestalten : organiser un exposé, organiser son cours Einen Abend, seine Freizeit abwechslungsreich gestalten : organiser ses loisirs, une soirée de façon variée Einen Raum geschmackvoll gestalten : arranger une pièce avec goût Nach eigenen Entwürfen gestalten : créer, contruire d’après ses propres plans Kundenfreundlich gestalten : arranger pour l’agrément de la clièntèle Sich gestalten : se présenter, donner une tournure Die Sache gestaltet sich anders……… : la chose prend une tournure……… Die Rettung gestaltet sich schwierig : le sauvetage se présente sous un aspect compliqué Gestaltlos sein : manquer de forme Die Gestaltung = l’organisation, la création, la construction…… Die Gestalt (-en) : la créature, l’individu, Sich in seiner wahren Gestalt zeigen : se montrer sous son vrai jour Eine literarische Gestalt : un personnage littéraire Einer Sache Gestalt geben : donner forme à une chose Etwas neu gestalten : remodeler……. Vokabular : Das Mobiliar, die Möbel Das Möbelstück (-e) Der Sessel (-) Der Polstersessel (-) Die Armlehne (-n) Die Rückenlehne (-n) Das Holz Die Maserung des Holzes Der Schreibtisch Der Sekretär Die Tapete Das Tapetenmuster : gestreift, geblümt, kariert Alltagskultur in den deutschsprachigen Ländern – Kurs gehalten von Christine Pototschnig In diesem Module geht es um Alltagskultur und Alltagsmythen in den deutschsprachigen Ländern, um Produkte, die dort kreiert, konsumiert und gebraucht werden und wurden, um Rituale und Gewohnheiten, um Wohnformen, um das Verhältnis zur Natur, um zukunftsweisende Projekte…….Kurz, es geht um Aspekte der Alltagskultur, die das kollektive Bewusstsein prägten und prägen, Mentalitäten spiegeln, aber auch einer Wandelbarkeit unterliegen. THEMEN : -Das Münchner Oktoberfest – authentisches Brauchtum auf dem Weg zur internationalen Kommerzialisierung -Moderne und zukunftsweisende Wohnprojekte in Wien : Die demokratische Gestaltung von Wohnraum aufgezeigt an folgenden Beispielen : a)das Hundertwasserhaus in Wien – Hundertwassers Ideen zur Diskussion b)die Sargfabrik – individulisiertes und gleichzeitig kollektives Wohnen c)die Bike-City – ein Wohnhaus für Radfahrer -Neue Arbeitswelten – die Büroentwürfe des Schweizers Stefan Carmenzind -Der Schweizer Architekt Zumthor, Architekturnobelpreisträger : Die Therme Vals in der Schweiz -Beispiele deutschen und österreichischen Designs : -Biedermeierstil : der Beginn des modernen Möbeldesigns der Thonet-Sessel : das erste industriell hersgestellte Möbelstück -Die Firma Porsche und Porschedesign – legendenumwobenes Familienunternehmen -die Erfolgsgeschichte von Adidas -Ess- und Trinkgewohnheiten der Deutschen und Österreicher : der mythische Status von Haribo , die Berliner Currywurst, Industrieschwein und Bioboom, der Erfolg von Bionade, die Gulaschkanone, das Brot Bierstatus und Weinkultur – Weinbauregionen in Deutschland und Österreich, der Heurige, Wie spricht man über Wein ? Zu welchen Gelegenheiten trinkt man ihn ? die « Kneipe » und « das Beisl » - typische Formen von Gastlichkeit Flucht aus dem Alltag : -Das Wiener Kaffeehaus – identitätsstiftender Bestandteil der Wiener Stadtkultur ; Inseln des Ruhe und Geselligkit in einer sich beschleunigenden Zeit -Karnevalsriten in Deutschland : Weiberfastnacht und Walburgisnacht Dieses Modul soll die Studenten dazu befähigen, Phänomene der Fremdkultur zu begreifen, sich Vokabular und Sprechweisen anzueignen, die ihn befähigen, sich über die behandelten Themen in der Fremdsprache auszudrücken. Um diese Fähigkeit zu erreichen, wird von den Studenten folgendes erwartet : Sich mit authentischen Hör-Lese-und Videomaterialien auseinanderzusetzen, Referate zu halten, sich aktiv an Diskussionen und Rollenspielen während des Unterrichts zu beteiligen, schriftliche und gesprochene Hausarbeiten zur Beurteilung zu übergeben. Die Rolle des Moderators einer Radiosendung 1. Die Sendung inhaltlich kurz vorstellen – eine Problemstellung formulieren 2. sich die Reihenfolge der Beiträge überlegen : - welche Information soll die Sendung einleiten und welche soll sie abschliessen - welche Information hilft den Zuhöreren die darauffolgende zu verstehen - wie bringe ich den Zuhörer zu Einsichten 3. Verständigungsbrücken schaffen : -den letzten Beitrag kurz zusammenfassen und den neuen in pointierten Formulierungen kurz ankündigen -eventuell rhetorische Fragen formulieren -Widersprüche sollen sichtbar gemacht werden 4. Wie soll der Abschluss gestaltet werden – Verschiedene Möglichkeiten : -Die Sendung hört einfach auf mit dem letzten Beitrag -Man formuliert ein Schlusswort – die Zuhörer sollen zum Nachdenken gebracht werden -Man erwähnt die Gestalter der Sendung Das Referat – Wie ist es zu gestalten ? Dauer : 10 bis 15 Minuten 1.Dokumente : Nehmen Sie als Basis auf jeden Fall deutschsprachige, authentische Dokumente – jede wie immer geartete Übersetzung führt dazu, dass Ihr Deutsch « französisches Deutsch » wird. Sie können nur die passenden Wörter und Ausdrücke finden, wenn Sie sich mit dem öffentlichen Diskurs über ein Thema auseinandersetzen. 2.Illustieren Sie Ihre Referat mit anschaulichem Material : Bilder, Statistiken, Schemen etc. Ihre Studienkollegen müssen verstehen, was Sie sagen. Sprechen Sie deshalb laut, nicht zu schnell und konzentrieren Sie sich auf das Wichtigste. Sprechen sie in kurzen, verständlichen Sätzen. Sagen Sie Ihren Studienkollegen, was sie aufschreiben sollen. 3. Sprechen Sie möglichst frei – mit einem Stichwortzettel in der Hand. Erklären sie wichtige Begriffe und schreiben Sie sie an die Tafel ! Schauen Sie beim Sprechen ins Publikum ! Wenn sie Verständnisschwierigkeiten vermuten, unterbrechen sie Ihren Vortrag und und fragen Sie nach ob alle alles verstanden haben. 4. Überlegen Sie sich, was Sie Ihren Studienkollegen mitteilen wollen, nachdem Sie das Dokument gelesen haben. Was haben Sie bei der Durchsicht der Dokumente interessant oder neu oder überrraschend gefunden ? Stellen Sie einen Vergleich mit Frankreich her – sind hier ähnliche Phänomene zu beobacheten ? 5. Sie werden beim Gestalten des Referats auf Wörter und Begriffe stossen, die Sie nicht kennen. Schreiben Sie sie auf und verfertigen Sie eine Vokabelliste mit der französischen Übersetzung dazu . Diese Liste soll photokopiert werden und den Studenten am Anfang des Referats übergeben werden. 6. Hinterfragen Sie das Thema mit kritischem Blick : Überlegen Sie sich eine Problemstellung, die Anlass zu einer Diskussion sein kann. Sind Sie offen für künftige Wohnformen ? Wollen Sie Wohnraum ertragen oder lieber mitgestalten ? Stelle einem deiner Studienkollegen folgende Fragen : 1. Angenommen, du musst in einer Stadt wohnen. Was wäre für dich die ideale Wohnform : - in einer Altbauwohnung im Zentrum zu wohnen -eine Wohnung in einem Hochhaus zu bewohnen -in einer Wohnanlage wohnen, die du mitgestaltet hast 2. Wärest du bereit, auf ein Auto zu verzichten, wenn die Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel gegeben ist und genügend Radabstellplätze vorhanden sind ? ja nein 3. Was haltest du von der Idee, dass mehrere Generationen gemeinschaftlich in einem Haus zusammen leben ? 4. Würdest du befürworten, dass Bewohner verschiedener Herkunft mit verschiedenen Muttersprachen zusammen wohnen ? ja nein 5. Findest du, dass es gut ist, wenn in einer Wohnanlage Menschen in verschiedenen Lebenssituationen zusammen wohnen : Studenden, alleinerziehende Frauen oder Männer, alleinstehende alte Menschen, Familien, Homosexuellenpaare, Menschen unterschiedlicher kultureller und sprachlicher Herkunft…. Ja nein 6. Soll es in deinem Wohnhaus Gemeinschaftsräume geben, wo sich die Bewohner treffen können, um gemeinsam ihre Freizeit zu verbringen ? ja nein 7. Wenn ja, welche Einrichtungen wären dir angenehm : -ein Fitnessraum -eine Sauna -eine Schwimmhalle -eine Gemeinschaftsküche -begrünte Terrassen, die von allen benützt werden können -ein Gemüsegarten -die Möglichkeit, deinen Arbeitsplatz im Wohnhaus zu haben -Kinderspielräume und Kinderspielplätze -ein Kindergarten -ein Restaurant andere : zum Beispiel 8. Welche ökologischen Ansprüche stellst du an dein Wohnhaus : Kreuze an Es muss ein Passivhaus sein Es darf keine CO2 Emissionen produzieren – 9. Könntest du auf ein eigenes Auto verzichten , und mit anderen Bewohnern des Hauses ein Auto teilen ? (Car-Sharing) Thesen des Malers Friedensreich Hundertwasser zu einem menschenwürdigen Wohnen Lesen Sie die Thesen und bewerten Sie seine Ansichten mit Plus oder Minus 1. Der Mensch muss in Frieden mit der Natur leben, sonst ist ein menschenwürdigens Dasein unmöglich. 2.Kinder müssen alle öffentlichen Wände zum Bekritzeln, Bemalen und Beritzen zur Verfügung haben.Diese Wände können mit 1 cm Gips versehen und einmal jährlich erneuert werden. Diese Gratis-Wandbilder kommen allen zugute, da die kalte, herzlose Anonymität durchbrochen wird. Das Haus ist dann kein anonymer, feindlicher Klotz mehr. 3. Ich werde an der Aussenfassade Keramik oder Mosaiklinien anbringen, damit die geometrischen, rechteckigen Fenster und Kanten etwas von ihrem aggressiven Terror verlieren. 4. Die Aussen-und Innenwände dürfen nicht glatt und flach mit der Latte abgezogen sein, sondern müssen mit der Hand belebt sein. 5. Die Stockwerke sollen sich nach oben verjüngen ; unten grössere Geschosshöhe, grössere Fenster, oben kleinere Geschosshöhe und kleinere Fenster, damit eine demokratische Verteilung von Licht und Luft gewährleistet wird. Alle Bewohner müssen das gleiche Recht auf Licht und Luft haben. 6. Ein menschenwürdiges Haus müsste so sein wie ein altes Bauernhaus. Alle Fenster verschieden gross, nicht in einer Fluchtlinie liegend, an verschiedenen, harmonischen Stellen angebracht. Die Balkone sollen verschiedener Art und an verschiedenen Stellen angebracht werden. 7. Jedes Haus soll eine Baumpflicht haben – die Bewohner müssen die Wände und Fenster bepflanzen. Pflanzen wie wilder Wein oder Bäume jeder Art müssen von Anfang an im Bauplan sein. 8. Der Pflanzenbewuchs soll natürlich sein, ohne gärtnerisches Zutun von Menschen. Das Gras darf nicht geschnitten, das Laub, das auf die Grünfläche fällt, nicht entfernt werden. 9. Die Stufen müssen verschieden hoch, verschieden breit und und in verschiedenen Materialen gestaltet sein. 10. Die Gerade ist nicht natürlich. Deshalb sind die Böden uneben und die Wände wellig. Harte Ecken und Kanten werden vermieden. Der Schweizer Architekt Peter Zumthor – der grosse Individualist Er bezeihnet sich selbst als Autorenarchitekt (und nicht als Stararchitekt) Was sind typische Merkmale der Architektur von Peter Zumthor : Der Architekt reagiert auf den Ort, wo er baut. Er beobachtet, schaut und erfühlt zunächst den Ort, wo er seine Architektur hinbringt. In seinen Gebäuden ist die Umgebung und die Geschichte in irgendeiner Form immer miteinbezogen. Deshalb sieht keines seiner Bauten einem anderen ähnlich. Zumthor sieht sich als Komponist und Dirigent, der seine Baukunst mit Hilfe eines grossen Orchesters von Mitarbeitern verwirklicht. Er versucht, Gelassenheit und Heiterkeit in den Bau einzubringen. Die Materialbeschaffenheit, das heisst das Wissen um das, was einem Material eigen ist und wie es auf Einflüsse reagiert, ist sehr wichtig für ihn. Er braucht sehr lange, bis er das dem Ort und dem Bauobjekt angepasste Baumaterial findet. Er zieht das Bauchgefühl der nüchternen Analyse vor. Er wird als minimalistischer Purist bezeichnet. Er strebt nach absoluter Einfachheit. Seine Architektur strahlt archaische Sinnlichkeit aus. Zumthor baut seine Gebäude immer in enger Zusammenarbeit und permanenter Kommunikation mit dem Bauherren und mit den künftigen Benutzern des Gebäudes. Das Einfangen und Integrieren des Tageslichts in das Gebäude ist ihm sehr wichtig. Seine Bauwerke sollen mit Hilfe des Tageslichts neue Lichtverhältnisse schaffen. Er wird auch als Magier des Lichts bezeichnet. Zumthor findet, das jedes Bauprojekt langsam und mit sehr viel Bedacht entstehen soll. Seine Bauwerke sollen Leben in sich tragen. Das von ihm gebaute Kunsthaus Bregenz reagiert auf Sonnenstand, Wolkenflug, Wind und Schatten, das Grün der Bäume und das Blau des Bodensees. Er wollte ein « atmendes Haus » bauen Zumthors Maxime ist : « Zu alleroberst ist die Güte ». Er schätzt die Arbeit der Handwerker. Ein Konferenzraum Sehen Sie sich das Bild an und erklären Sie, wie der Raum eingerichtet ist: Die Grösse Die Möbel (Sessel , Tisch……. die Anordnung der Möbel : wo steht der Tisch, wo stehen die Sessel, wo sitzen die Leute (um den Tisch herumsitzen…….was steht oder liegt auf dem Tisch ? die Wände : was hängt an den Wänden, was steht an den Wänden (ein Flipchart, ein Brett mit halbleeren Mineralwasserflaschen, Regale….. die Decke : wie ist sie gestaltet ? das Fenster – wo ist es ? Was sieht man, wenn man aus dem Fenster schaut ? der Boden : Linoleumboden, grau Wie fühlen sich die Konferenzteilnehmer ? Sind sie kreativ ? Wenn ja, warum ? Wenn nein, warum nicht ? Werden bestimmte Verhaltensweisen provoziert in diesem Raum ? Wenn ja, welche ? Ein Konferenzraum Sehen Sie sich das Bild an und erklären Sie, wie der Raum eingerichtet ist: Die Grösse Die Möbel (Farbe der Sessel , Hocker, Beistelltische – Grösse, Farbe……. die Anordnung der Möbel : Beistelltische verschiedener Art– wo stehen die Sessel, wo sitzen die Leute, lose anordnung der Sessel und Beistelltische die Wände : was befindet sich an den Wänden ? eine Fototapete – welches Gefül vermittelt sie ? die Decke : Wie ist sie gestaltet ? das Fenster – Wo ist es ? Was sieht man, wenn man aus dem Fenster schaut ? der Boden : Kunstrasen, Wie fühlen sich die Konferenzteilnehmer in dem Raum ? Sind Sie kreativ ? Wenn ja, warum ? Wenn nein, warum nicht ? Werden bestimmte Verhaltensweisen provoziert in dem Raum ? Wenn ja, welche ? Der ideale Arbeitsplatz - für 25 Mitarbeiter Wie stellen Sie ihn sich vor ? Lassen Sie Ihrer Phantasie freien Lauf ! Geld spielt keine Rolle ! Zeichnen Sie ein Modell und erklären Sie es Ihren Studienkollegen ! Soll das ein offener Büroraum sein ? Soll jeder Mitarbeiter ein eigenes Büro haben ? Wo stehen die Computer ? Zentral oder verteilt in verschiedenen Räumen ? Welche Farben habe die Räume ? Gibt es eine zentrale Bibliothek ? Die Kantine ? WO ? Wie ? Welches Essen ? Um welche Uhrzeit ? Soll es Liegen geben, wo man sich hinlegen kann, wenn man müde ist ? Wo sollen sie sich befinden ? Wie und wo sollen die Konferenzräume sein ? Soll es Pflanzen geben ? Wenn ja, wo und welche Pflanzen ? Wie soll die Beleuchtung sein ? 1.Die Therme Vals Standort : Vals in Graubünden in der Schweiz Zweck : Badeanstalt Architekt : Peter Zumthor Eröffnung : 1996 Finanzierung : privat Seit 1998 : denkmalgeschützt Entwurf von Peter Zumthor : ein Gebäude , das mit der Geologie und Topographie der Umgebung in Verbindung steht Vorbild : türkisches Bad in Budapest, römisches Bad und Formen, die sich in der Alpenregion befinden Konstruktion : besteht aus verschiedenen Blöcken, die eine horizontale Dachplatte tragen Sie sind durch Fugen voneinander getrennt und ermöglichen so ein Einfall von Licht in die Therme. Die Lichtfugen sind mit Glas abgedeckt und werden im Winter beheizt. Bäder : ein grosses Aussenbad öffnet sich zum Tal, das Zentralbad hat 16 Fenster aus blauem Glas in der Decke Jedes Bad hat ein andere Lichtverhältnisse . Es gibt ein Klangbad, das eine spezielle Resonanz hat, ein Feuerbad, in dem die Wände rot gefärbt sind, ein Blütenbad mit gelben Blumenblüten Dachplatten : mit Gras bepflanzt Baumaterial : Gneis ; Gneis wird für die Dächer in der Umgebung benutzt 2.Bike-City Standort : Wien, am Gelände des ehemaligen Nordbahnhofes Lage : Nähe zur U-Bahn, Nähe zur Donau Eröffung : 2008 Finanzierung : Mittel der Wohnbauförderung der Stadt Wien Wohnhausanlage mit 99 verschieden gestalteten Mietwohnungen Baukörper : L-förmig Baumaterial : Beton und Holz Die ganze Wohnanlage ist eine autofreie Zone Bewohner : Familien, Fahrradbesitzer -Hauseigener Car-Sharing Betrieb 300 gesicherte Abstellplätze für Fahrräder, keine Parkplätze Energieerzeugung : Grossteil des Warmwassers durch Sonnenkollektoren erzeugt Natur : Grosszügige Grünanlagen, ein Schilfteich, Gemüsebeete auf den Dächern Gemeinschaftsräume : grosse Fahrradwerkstatt, Sauna, Jugend-und Kinderspielräume, Sauna, Waschsalon Kneippanlage, Gemeinschaftsgärten 3.Miss Sargfabrik -Standort : Wien, am Gelände der ehemaligen Sargfabrik -Bauträger : Verein für integrative Lebensgestaltung -Gesetzlicher Status : Wohnheim -Finanzierung : Mittel der Wohnbauförderung der Stadt Wien -Farbe des Baukörpers : Orange -Baumaterial : Beton und Glas -Fassade : geknickte Fensterbänder -Wohnhausanlage mit 39 Wohnungen mit unterschiedlichen Raumhöhen, die Wände zwischen den Wohnungen sind geknickt, , keine Wohnung gleicht der anderen, -2 Varianten von Wohnungen : die extrovertierten, die sich zur Strassenfront öffnen die « introvertierten » mit mehr Platz im Wohnungszentrum -die Bewohner konnten den Grundriss mitgestalten -bei jeder Wohnung steht die Dreidimensionalität im Vordergrund – es gibt Galerien und schräge Decken, Brüstungen und Balkone -Raum und Kommunikation sind ein wichtiger Aspekt : Laubengänge bieten Platz für Gespräche im halböffentlichen Raum -Wohneinheiten für Studenten und Alleinerzieher, ausländischische Flüchtlinge u sind eingeplant -Gemeinschaftseinrichtungen bilden den Mittelpunkt des Hauses : Bibliotheks- Lese- und Medienraum, daneben ein Computerraum für Telearbeitsplätze, Gemeinschaftsküche Sie sind in der Jury und sollen einem der Entwürfe einen Preis geben. Vergeben Sie jeweils 10 Punkte für folgende Kriterien : Therme Vals Bike-City Miss Sargfabrik 1.Originalität : 2.Benutzerfreundlichkeit : 3. Ästhetik : 4. Nachhaltigkeit : 5. Innovation : Begründen Sie in der Diskussion Ihre Punktezahl ! Möbeldesign – was ist das ? Arbeitsaufgabe : 1.Schauen Sie sich die Videosequenz (Karambolage) an und notieren Sie ein Maximum an Gegenständen, die Sie auf den drei Couchtischen, in und auf dem Wandverbau und sehen (Schweiz, Deutschland, Österreich) 2. Beurteilen Sie den Geschmack des Durschschnittsdeutschen, Durchschnittsösterreichers und des Durchschnittsschweizers ! Wie finden Sie ihre jeweiligen Wohnzimmereinrichtungen ? Welches der drei Wohnzimmer könnten Sie am ehesten in Ihrer Wohnung akzeptieren ? Was gefällt Ihnen -sehr / ein bisschen /gar nicht ? Welches Möbelstück finden sie am hässlichsten ? am schönsten ? 3. Entspricht eine der drei Wohnzimmereinrichtungen Ihrer Vorstellung von Design ? Wenn ja, welche ? Wenn nein, warum nicht ? Finden sie die vorgestellten Wohnzimmer behaglich und gemütlich ? Begründen Sie Ihre Meinung ! Vokabular: Die Farben : blass/ kräftig, lebhaft Die Form der Möbel : grob, unförmig, pompös, wuchtig, verschnörkelt, überladen / schlicht, mit klaren Linien, mit geschwungenen Formen, mit abgerundeten Ecken, mit lackierten Oberflächen … Vokabular : Gegenstände im Wohnzimmer Die Couch, das Sofa (-s) Das Polstermöbel (-) Die Sitzgruppe (-n) Die Polstergarnitur (-en) Die Sitzlandschaft Das Schlafsofa (-s) Der Couchtisch (-e) Der Beistelltisch (-e) Material : Aus Glas, aus Metall, aus Massivholz, aus Bugholz, aus Messing, Die Stehlampe (-n) Die Leuchte (-n) der Vorhang (-ë) das Kissen (-) der Aschenbecher (-) die Stereoanlage (-n) der DVD-Player die Wolldecke (-n) der Pokal (-e) der Wandverbau (-e) der Wandschrank(-¨e) die Anrichte (-n) das Buffet (-s) das Bücherregal (-e) der Kerzenleuchter (-) die Blumenvase (-n) die Fernbedienung (-en) der rustikale Wandschrank Nippes Die Vitrine Farben : In Pastelltönen gehalten In Terracotta Das Wort « gestalten » = eine Form geben = organiser, arranger, amenager Das Leben interessant gestalten : organiser sa vie d’une façon intéressante Einen Vortrag, den Unterricht gestalten : organiser un exposé, organiser son cours Einen Abend, seine Freizeit abwechslungsreich gestalten : organiser ses loisirs, une soirée de façon variée Einen Raum geschmackvoll gestalten : arranger une pièce avec goût Nach eigenen Entwürfen gestalten : créer, contruire d’après ses propres plans Kundenfreundlich gestalten : arranger pour l’agrément de la clièntèle Sich gestalten : se présenter, donner une tournure Die Sache gestaltet sich anders……… : la chose prend une tournure……… Die Rettung gestaltet sich schwierig : le sauvetage se présente sous un aspect compliqué Gestaltlos sein : manquer de forme Die Gestaltung = l’organisation, la création, la construction…… Die Gestalt (-en) : la créature, l’individu, Sich in seiner wahren Gestalt zeigen : se montrer sous son vrai jour Eine literarische Gestalt : un personnage littéraire Einer Sache Gestalt geben : donner forme à une chose Etwas neu gestalten : remodeler……. Vokabular : Das Mobiliar, die Möbel Das Möbelstück (-e) Der Sessel (-) Der Polstersessel (-) Die Armlehne (-n) Die Rückenlehne (-n) Das Holz Die Maserung des Holzes Der Schreibtisch Der Sekretär Die Tapete Das Tapetenmuster : gestreift, geblümt, kariert Dernière mise à jour : vendredi 11 janvier 2013 | ||||
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